Röntgen

Röntgenbilder ermöglichen dem Arzt, krankhafte Veränderungen an Knochen und Gelenken sowie an Blutgefäßen und Organen gezielt zu diagnostizieren. Die Röntgenuntersuchung ist schmerzfrei. Und dank moderner digitaler Technik ist die während einer Röntgen-Aufnahmeserie angewandte Strahlendosis heutzutage minimal: Sie ist nicht höher als die natürliche kosmische Strahlung, der man beispielsweise bei einem Trans-Atlantik-Flug nach Amerika ausgesetzt ist.
Anwendungsgebiete: Schädel- und Knochenröntgen, Herz-Lungen-Röntgen, Magen-Röntgen, Röntgen des Darms, Röntgen der Niere und ableitenden Harnwege, Röntgen zur Feststellung der Harnblasenfunktion, Röntgen der Venen am Bein oder Arm …

Durchleuchtung

Beim Durchleuchten ist die Röntgenkamera direkt mit einem Monitor verbunden und zeigt dem Arzt Bilder in Echtzeit an. Mithilfe eines Kontrastmittels lassen sich dynamische Abläufe im Körper überprüfen, etwa der Schluckvorgang in der Speiseröhre, die Tätigkeit der Herzklappen und der Verdauungsorgane und vieles mehr. Die Strahlendosis beim Durchleuchten ist – wie beim Röntgen – dank digitaler Technologie auf ein Minimum reduziert.
Anwendungsgebiete: Durchleuchtung von Magen-Darm-Abschnitten, der Speiseröhre bzw. des Rachens, der Lungen und des Zwerchfells.

Mammografie

Die Mammografie ist die wichtigste Untersuchungsmethode zur Früherkennung von Brustkrebs – der häufigsten Krebsart bei Frauen. Je früher Tumore in der Brust erkannt werden, desto höher sind die Chancen für einen guten Behandlungserfolg. Bei der Mammografie werden Drüsen und Gewebe der Brust mit einem speziellen, dosisarmen Röntgengerät auf krankhafte Veränderungen hin untersucht. Dabei werden unter leichtem Druck von jeder Brust Aufnahmen in zwei Ebenen angefertigt. Zur genaueren Abstimmung ist eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung der Brust möglich. In der Regel – bei unauffälligem Ergebnis – erhalten Sie den Befund unmittelbar nach der Untersuchung. Weitere Informationen zur Brustkrebs-Früherkennung: www.frueh-erkennen.at
Anwendungsgebiete: Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs („Screening“), Abklärung von Brustdrüsenveränderungen (“Knoten in der Brust“), …

Mammabiopsie

Wenn mittels Mammografie und Ultraschall eine Veränderung der Brustdrüsen festgestellt wurde, kann es nötig werden, zur genaueren Bestimmung den betroffenen Regionen etwas Gewebe zu entnehmen. Diese Biopsie ist ungefährlich und weitgehend schmerzlos, denn der gezielte Eingriff wird mittels lokaler Betäubung („Vereisung“) durchgeführt. Die Gewebeproben werden zur mikroskopischen Untersuchung (Histologie) versandt. Das Resultat erfahren Sie nach ca. einer Woche bei der Befundbesprechung.
Anwendungsgebiet: Abklärung auffälliger Gewebeveränderungen der Brust.
Mammabiopsie ab März 2019 im neuen Facharztzentrum Mureck möglich.

Ultraschall

Bei der Ultraschalluntersuchung – auch Sonografie genannt – werden hochfrequente, unhörbare Schallwellen gebündelt in den Körper gesandt und die Echo-Reflexionen vom Computer in Echtzeit-Bilder umgewandelt. Ultraschall ermöglicht die rasche und schmerzlose Untersuchung vieler Körperregionen. Da diese Untersuchung strahlungsfrei ist, kann sie auch bei sensiblen Geweben, etwa von Ungeborenen, eingesetzt werden.
Anwendungsgebiete: Untersuchung von Organen wie Leber, Milz und Nieren sowie von Lymphknoten und Schilddrüse. Untersuchung der Weichteile, der Muskulatur und hautnaher Gewebsregionen. Abklärung von Gefäßerkrankungen, wie z. B. venösen und arteriellen Gefäßverschlüssen.

Gefäßdiagnostik

Die Gefäßdiagnostik dient zur Abklärung von Durchblutungsstörungen in Arterien und Venen, wie etwa Arteriosklerose mit Verkalkungen, Thrombosen oder Krampfadern. Dabei kommen je nach Bedarf verschiedene Untersuchungsmethoden zum Einsatz: von der Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel (Phlebografie)  über die Ultraschalluntersuchung bis hin zu Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT).
Anwendungsgebiete: Abklärung von Arteriosklerose, Gefäßverschlüssen, Thrombosen und Krampfadern, …

Knochendichtemessung

Die Bestimmung der Knochenmineraldichte dient der Frühdiagnose und der Kontrolle bei Osteoporose (Knochenschwund). Vor allem Frauen nach den Wechseljahren können von dieser Erkrankung betroffen sein, die schon bei geringen Anlässen zu Knochenbrüchen führen kann. Bei der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) werden Bereiche der Lendenwirbelsäule, des Hüftgelenkes oder der Unterarmknochen mit einem speziellen Röntgenverfahren untersucht: der Dual-X-Ray-Absorptiometrie (abgekürzt DXA bzw. DEXA). Die Untersuchung ist schmerzfrei, die angewendete Strahlendosis dank moderner digitaler Röntgentechnik äußerst gering. Alternativ dazu ist auch die Knochendichtemessung mittels Computertomografie (CT) möglich.
Anwendungsgebiete: Diagnose und Verlaufskontrolle bei Osteoporose.
DEXA Untersuchung ab März 2019 im neuen Facharztzentrum Mureck möglich.
Modernste Technik mit erweiterter Knochendichtemessung  (FRAX-Score und TBS).

Computertomografie (CT)

Die Computertomografie ist eine spezielle Röntgentechnik, mit der sich Querschnittsbilder von Körperregionen anfertigen lassen. Die Aufnahmen dienen zur Abklärung etwaiger Krankheitsherde und sind für die weitere Behandlung oft von entscheidender Bedeutung. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert mit unserem CT-Gerät der modernsten Generation im Regelfall nur wenige Sekunden. Die Dosis der CT-Untersuchung ist äußerst gering.
Anwendungsgebiete: Abklärung von verdächtigen Befunden im Brustraum (Herz, Lunge), Diagnose von Erkrankungen von Bauch- und Beckenorganen, Darstellung krankhaft veränderter Lymphknoten, Nachweis oder Ausschluss von Lungenembolien und Lungentumoren, von krankhaften Veränderungen am Gehirn, der Wirbelsäule, der Gelenke und Knochen …
Adresse: CT-Institut Südost Dr. Maderthaner/ Dr. Spreizer Gmbh, 8330 Feldbach, Gleichenbergerstraße 35.

Magnetresonanztomografie

Bei der Magnetresonanztomografie werden durch starke Magnetfelder kurzdauernde Hochfrequenzimpulse erzeugt und in die untersuchte Körperregion gesandt. Die Signale, die aus dem Körper empfangen werden, werden mit einem Computer ausgewertet. Auf diese Weise lassen sich aussagekräftige Bilder der untersuchten Organe und Körperregionen erzeugen, die für die weitere Behandlung oft von entscheidender Bedeutung sind. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten und ist völlig schmerzfrei. Schädliche Auswirkungen sind derzeit nicht bekannt.
Anwendungsgebiete: Untersuchung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) sowie innerer Organe, Blutgefäße, Muskeln, Sehnen, Bänder und Knorpelstrukturen.

Magnetresonanztomografie (MRT) an Standorten unserer MRT-Partner: Privatklinik der Kreuzschwestern, Graz (alle Kassen); Privatklinik Graz Ragnitz (Privatpatienten), MR-Institut Dr. Wolf Diagnostik GmbH, Feldbach (Wahlarzt)

Schmerztherapie

Bei der sogenannten periradikulären Therapie (PRT) werden schmerzmindernde Substanzen gezielt in der Nähe der Nervenwurzeln eingespritzt, von denen der Schmerz ausgeht. Dadurch kommt es in der Regel zu einer raschen Linderung und in wenigen Wochen meist zum vollständigen Abklingen der Symptome. Um das Schmerzmedikament punktgenau injizieren zu können, wird der Vorgang mittels Computertomografie (CT) geplant und kontrolliert.
Anwendungsgebiete: Bandscheibenvorfälle und andere akute oder chronische Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und im Kreuzbeingelenk.